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2019-08-25 01:22

Jahresplan

 

 Bezeichnung  Termin  Kommentar
 Basispass nach Absprache  
 Bodenarbeit nach Absprache  
 Longenkurs nach Absprache  
 Doppellongenkurs nach Absprache  
 Fahrabzeichen 5 nach Absprache  
Schnupperkurs Fahren / Auffrischungskurs nach Absprache  
     
     

 

Basispass Pferdekunde

Leistungen

Der Lehrgang ist gegliedert in einen Theorieteil bestehend aus:

  • Pferdeverhalten
  • artgemäßer Umgang mit dem Pferd einschl. Ethische Grundsätze
  • Fütterung und Fütterungstechnik
  • identifizieren von Pferden mittels Farbe, Geschlecht, Abzeichen und Brandzeichen
  • Grundlagen der Pferdegesundheit
  • Stallräume, Nebenräume und Bewegungsflächen
  • Sicherheitsaspekte und Unfallverhütung

und einem Praxisteil bestehend aus:

  • Annähern an ein Pferd 
  • Führen und Vorführen (Vormustern)
  • Anbinden eines Pferdes
  • Passieren anderer Pferde
  • Loslassen des Pferdes auf der Weide bzw. auf dem Paddock
  • Pferdepflege einschließlich Anlegen von Beinschutz
  • Ausrüsten eines Pferdes einschließlich Satteln und Trensen
  • Pferdeverhalten erkennen und vertrauensbildende Maßnahmen durchführen
  • Grundtechniken des Verladens eines Pferdes
  • Box- und Paddockpflege 

 

FN Abzeichen Bodenarbeit

Das Thema Bodenarbeit umfasst die Basis für sicheren und tierschutzgerechten Umgang mit dem Pferd.

Alle Pferdehalter wünschen sich ein motiviertes, interessiertes Pferd, das gern auf leichte Hilfen des Menschen reagiert. In diesem Lehrgang werden Grundlagen zur Bodenarbeit mit dem Pferd erarbeitet. Das Vertrauen des Pferdes, die Kommunikation und Harmonie zwischen Mensch und Pferd sollen dabei verbessert werden.

Die Prüfung besteht aus vier Teilen:

 Teil 1: Theoretische Einführung und Grundlagen der Bodenarbeit

  • Definition, Trainingsmethoden
  • Formen und Inhalte der Bodenarbeit
  • Ziele und Nutzen der Bodenarbeit für Pferdehalter, Pferdesportler und Pferd
  • Verhalten, Wahrnehmung, Lernfähigkeit des Pferdes
  • praktische Bodenarbeit (Ausrüstung für Mensch und Pferd, Führposition, Führtechnik, Hilfengebung, Körpersprache), Sicherheitsaspekte im Basis-, Geschicklichkeits- und Gelassenheitstraining

Teil 2: Führtraining

  • Präzises Führen
  • Anhalten, Stehen bleiben
  • Gehorsames Stillstehen
  • Rückwärtstreten lassen
  • Tempo- und Gangartwechsel
  • Hand-/Seitenwechsel des Führenden
  • Hufschlagfiguren

Teil 3: Gelassenheitstraining

  • Kurzlonge (Tempo- und Gangartwechsel)
  • Engpässe
  • Hindernisse aus der Gelassenheitsprüfung (GHP)

Teil 4: Geschicklichkeitstraining

  • Seitliches Verschieben des Pferdes
  • Arbeit in Ecken
  • Stangen am Boden
  • Pylonenarbeit

Während des Vorbereitunsgkurses werden alle prüfungsrelevanten Themen verarbeitet.

 

Schnupperkurs Fahren Ein- und Zweispänner

Sie wollten schon immer mal eine Kutsche fahren, oder Sie möchten vielleicht Ihren Mann oder Frau fürs Pferd begeistern . . . 

Oder Sie möchten mal ein besonderes Erlebnis unter Pferdefreunden haben . . .

Für alle die es schon immer mal wissen wollen bieten wir einen Schnupperkurs an.

Leistungen

Die Theorieteil bestehend aus:

  • Fahrlehre
  • Fahrlehrgerät
  • Wagenkunde
  • Geschirrkunde

und einem Praxisteil bestehend aus:

  • Aufschirren
  • Anspannen
  • Fahren eines Gespannes: Ein- und Zweispänner

 

 

Fahrabzeichenkurs 5 (Ein- und Zweispänner) an.

Voraussetzungen für Fahrer und Pferde Für Fahrerinnen und Fahrer, die das Fahrabzeichen 5 ablegen wollen, gibt es keine Altersbegrenzung. Wenn sie allerdings unter 18 Jahre alt sind, müssen sie auf der Kutsche in Begleitung eines Erwachsenen sein, der mindestens das FA 5 besitzt. Voraussetzung ist eine Mitgliedschaft in einem Pferdesportverein, der einem der FN angeschlossenen Landesverbände oder Anschlussverbände angehört, der Besitz des Basispass Pferdekunde und die Teilnahme an einem entsprechenden Vorbereitungslehrgang. Die Pferde und Ponys, die in der Prüfung eingesetzt werden, müssen mindestens 4 Jahre alt sein und den Prüfungsanforderungen genügen

Was wird verlangt?

Die Prüfung besteht aus zwei Teilprüfungen.

Der praktische Teil:

sachgemäßes Aufschirren und Anspannen sowie Ausspannen und Abschirren eines Ein- und/oder Zweispänners richtiges Auf- und Absteigen mit vorschriftsmäßigem Abmessen der Leinen und Leinenverschnallung bei Zweispännern Fahren und Beherrschen eines Ein- und/oder Zweispänners in Schritt und Trab mit vorschriftsmäßiger Leinen- und Peitschenführung geradeaus, in Wendungen auf einem Platz, im Gelände und im Verkehr gemäß Richtlinien für Reiten und Fahren, Band 5 auf Verlangen der Richter kann Gespannwechsel vorgenommen werden. Beurteilt werden Haltung, Leinen- und Peitschenführung des Fahrers.

Stationsprüfungen:

Station 1

Prüfungsgespräch in Bezug auf die praktischen Teilprüfungen: Kenntnisse auf dem Gebiet der Fahrlehre, des Fahrlehrgerätes gem.Anforderungen der Kl. E

Station 2

Tierschutzgesetz, Transport, Straßenverkehrsrecht, Versicherungsvorschriften, Grundzüge der LPO

Station 3

Unfallverhütung, Sicherheit von Kutsche und Geschirr

Station 4

Bodenarbeit: Rückwärtstreten lassen, Dreiecksvorfürhung oder Führen analog Gelassenheitsprüfung (GHP)/Verfassungsprüfung, Mithilfe/Grundsätze/Sicherheit beim Verladen 

Wer hat bestanden?

Bewerber müssen zum Bestehen mind. die Durchschnittsnote 6,0 aus allen Teilprüfungen erreicht haben. Keine Einzelnote einer Teilprüfung darf unter 5,0 sein. Wird diese Note in einer der Teilprüfungen nicht erreicht, kann die Prüfung frühestens nach drei Monaten wiederholt werden. Allerdings muss dann die gesamte Prüfung noch einmal abgelegt werden.